Beim KI-Impulstsag von digital.tirol wurden die verschiedenen Facetten der KI beleuchtet.

 Bildnachweis: Standortagentur Tirol

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Impulse en masse beim KI-Impulstag von digital.tirol

Wie sich schon erahnen lässt, drehte sich bei der Tiroler Innovationswoche alles um Innovationen. Dementsprechend rückte auch das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in den Fokus und wurde im Rahmen des KI-Impulstages umfangreich beleuchtet. Eines ist sicher: Niemand kann sich ihr entziehen.

Die Tiroler Innovationswoche stand ganz im Zeichen von Innovationen. Nicht nur ging es darum, diese vor den Vorhang zu holen, sondern vor allem auch darum, Know-how zu vermitteln und zum Austausch und zur Vernetzung beizutragen. Zu den 30 Veranstaltungen zählte unter anderem der KI-Impulstag. Über 200 Personen nahmen teil und nutzten somit die Gelegenheit, sich intensiv mit KI und damit mit einem Digitalisierungs-Thema auseinanderzusetzen, das mittlerweile präsenter ist, denn je.

Sechs Stunden im Zeichen der KI
In zwei Keynotes und einer anschließenden Panel-Diskussion sowie mehreren Sessions beleuchteten die über 20 Expert:innen das Thema KI bzw. Artificial Intelligence (AI) aus unterschiedlichen Perspektiven und machten deutlich, wie vielfältig und allumfassend es ist. Nachfolgend finden sich die wichtigsten Erkenntnisse in aller Kürze.

Keynotes „Landscape AI“ sowie „Daten, KI, Nachhaltigkeit“ und Panel-Diskussion
Stefan Engl von AI Austria zeigte auf, wo Österreich in Sachen KI aktuell steht – sowohl hinsichtlich der Forschung als auch in Bezug auf die sich damit befassenden Unternehmen. Außerdem wurde thematisiert, dass in Österreich die Rahmenbedingungen noch verbessert werden müssen, indem beispielsweise mehr Budget zur Umsetzung des vorhandenen Potenzials zur Verfügung gestellt wird. AI Austria widmet sich solchen und weiteren Themen und fokussiert darauf, Österreich langfristig zu einem international relevanten Akteur im KI-Bereich zu machen.

Günther Tschabuschnig von der Data Intelligence Offensive (DIO) verdeutlichte, wie essenziell Daten für KI sind und vice versa. Bevor sich Unternehmen also dem Thema KI widmen, ist es umso wichtiger, sich mit der eigenen Dateninfrastruktur zu befassen. Ohne eine gute Basis gibt es keine „gute“ KI. Vor diesem Hintergrund wird Datasharing in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen.

New Work und KI – eine Revolution im Arbeitsalltag
Immer wieder steht die Frage nach den Auswirkungen auf die personellen Ressourcen im Raum. KI wird die Arbeit der Menschen allerdings nicht vollumfänglich ersetzen, stattdessen mit neu zur Verfügung stehenden Tools zur Erleichterung des Arbeitsalltags beitragen, wodurch sich die Arbeitswelt zwangsläufig verändert.

KI-Kreativität und Sicherheit: Welche rechtlichen und ethischen Herausforderungen gibt es in der digitalen Ära?
KI ist gekommen, um zu bleiben und ein Thema, das alle etwas angeht. Es gilt daher, hinsichtlich sogenannten Deepfakes, also Bildern oder Videos, die authentisch wirken, es aber nicht sind, und KI-generierten Informationen zu sensibilisieren. Ganz entscheidend sind aber die Rahmenbedingungen für den Umgang mit KI sowie Daten, die unter anderem mit dem AI Act der Europäischen Union geschaffen werden sollen – auch unter Berücksichtigung von Werten, auf die KI aufgebaut sind.

Von der Theorie zur Realität: KI in der Wertschöpfungskette – wo sind die Hebel?
Viele Unternehmen verwenden bereits KI. Das ist wenig überraschend, da die Einsatzmöglichkeiten vielfältig sind. Das wiederum bedeutet, dass sowohl kleine wie auch große Unternehmen davon profitieren können – der Einsatz ist also nicht nur Auserwählten vorbehalten. In Tirol gibt es zudem viele Unternehmen, die Implementierungsmöglichkeiten und damit Unterstützung bei der Anwendung von KI anbieten.

Zukunftsperspektiven der KI und Daten: Welche Grundlage bilden KI und Daten für Innovationen in verschiedenen Branchen?
Obwohl die Rahmenbedingungen in Tirol noch ausbaufähig sind, wird einiges getan: In Tirol sind viele Unternehmen ansässig, die sich mit dem Einsatz von KI in unterschiedlichen Bereichen auseinandersetzen, beispielsweise in Bezug auf den Tunnelbau, Bohrköpfe oder Sprachtraining. Sich auszutauschen, um zu sehen, was es bereits gibt, ist entscheidend, um Tirol gemeinsam weiterzubringen.

digital.tirol vernetzt
Dass der KI-Impulstag von digital.tirol organisiert wurde, überrascht wohl kaum. Schließlich treibt die Initiative – auch dank des umfassenden Expert:innen-Netzwerks, bestehend aus dem Land Tirol, der Standortagentur Tirol, der Industriellenvereinigung Tirol, der Lebensraum Tirol Holding, der Wirtschaftskammer Tirol sowie der Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) – die digitale Entwicklung in Tirol mit dem Ziel voran, die Chancen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen nutzbar zu machen. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang vor allem, über aktuelle Themen zu informieren, aber auch, Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung zu bieten.

Wie gut das gelingen kann, zeigte der KI-Impulstag: Es wurden diverse Facetten der KI beleuchtet und damit wichtige Impulse gegeben, die von den Teilnehmer:innen zum Abschluss individuell diskutiert und besprochen werden konnten.

Links
>> KI-Impulstag von digital.tirol: Programm
>> KI-Impulstag von digital.tirol: Bildergalerie
>> Tiroler Innovationswoche 2024: Übersicht
>> Tiroler Innovationswoche 2024: Presseaussendung
>> Innovationstag 2024: Presseaussendung

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Kontakt

Roman Seyyed
digital.tirol, DIH West
Standortagentur Tirol
roman.seyyed@standort-tirol.at
m +43 676 843 101 233
t +43 512 576 262 233

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